Batallionsschützenfest 2024 Innsbruck – rund 400 aktive Marketenderinnen, Jungschützen, Schützen, Musikanten und Trommler fanden sich gestern zum 62. Bataillonsfest des Schützenbataillon Innsbruck in der Landeshauptstadt ein. Nach der heiligen Messe in der Jesuitenkirche, zelebriert vom Abt des Stiftes Wilten und Schützenkurat Leopold Baumberger, gab es einen großen landesüblichen Empfang am Vorplatz der Hofburg, mit Meldung an Herrn LH-Stellvertreter Josef Geisler, als Vertreter des Landeshauptmannes. Angeführt vom BM Hannes Anzengruber, konnten zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, der Politik, der Traditionsvereine, der Beamtenschaft und Schützenkompanien usw. begrüßt werden. Das diesjährige Stadtschützenfest wurde vom Baon-Ausschuss des Schützenbataillon Innsbruck organisiert. Verantwortlich für diese sehr gelungene Traditionsveranstaltung war neben dem Bataillonskommandanten Major Helmuth Paolazzi auch Bataillonsschießwart Matthias Markl, Mitglied der SK Wilten. Die Schützenkompanie Ampass stellte mit zwei perfekten Salven die Ehrenkompanie, für den musikalischen Rahmen sorgte die Stadtmusikkapelle Wilten unter dem Kapellmeister Raimund Walder und Obmann Peter Spanblöchl. Nach dem Festakt und der Ehrung von 2 verdienten Schützen, folgte ein prächtiger Umzug, angeführt von der Stadtmusikkapelle Wilten und dem Trommelzug "Viertel Tirol-Mitte" durch die Maria-Theresien-Straße, Triumphpforte und weiter nach Wilten bis nach St. Bartlmä, der dort sein Ende fand. Vor dem alten Landhaus fand die Defelierung statt. Mit stolz beobachtete auch Ehrenmajor des Schützenbataillon Innsbruck und Ehrenhauptmann der Schützenkompanie Wilten, Landtagspräsident a.D. Prof. Ing. Helmut Mader die vorbeimarschierenden Formationen. Danach zeigten „die Wiltener" im Schützengarten noch ihr grandioses musikalisches Können. Mit einem guten Schnitzel oder Bratwurst und einem kühlen Bier, ließen wir bei idealen Wetter und guter Stimmung den Tag ausklingen.
Bergmesse beim Standschützenkreuz Schellaboden Samstag 5. Oktober 2019
Sexten / Innichen
Von 1915 bis 1918 war das Standschützenbataillon Innsbruck 1, dem auch Wiltener Schützen, allen voran der Hauptmann Franz Schneider, angehörten, stationiert. Dieses Standschützenkreuz, das eines von 75 weiteren Gedenkkreuzen ist, die entlang der ehemaligen Südfront von Schützen aus Nord-, Süd- & Welschtirol aufgestellt wurden, ist eine Erinnerung an unsere Kameraden, die im Ersten Weltkrieg für unsere Heimat eingestanden sind.